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Faema E-61 2-Gruppig Restauration Artikel.Stand:2009

07.04.2010 12:42



Wir haben wieder eine schöne E-61 auf dem Tisch, die es in sich hat.
Nachdem die Maschine bei uns angekommen ist, haben wir sie erst einmal ordentlich begutachtet. Das Alter und die daraus resultierenden Spuren sind deutlich und sollen uns so einige kleine Probleme bereiten.

Die Maschine hatte ein stattlich verbogenes Tassenblech. Für die glättenden Hähne von Janos war das aber das kleinste Problem. Auch sieht man hier bereits ein hängendes Manometer, was kontrolliert werden muss.

Hier erst mal die Maschine, wie sie bei uns angekommen ist:







Die Farbe am Glas hat auch schon bessere Zeiten gesehen und löst sich ab.





Ein erster Blick in die Maschine sagt erst mal nicht so viel. Sieht alles komplett und einigermaßen ordentlich aus.



Dann doch eine kleine Überraschung an der Wasserstandsanzeige. Diese ist nicht die originale und wurde wahrscheinlich mal getauscht. Augenscheinlich auf jeden Fall saubere Arbeit und erfüllt ihren Zweck.





Verrohrung komplett und im guten Zustand. In Summe eine ordentliche Substanz.



Auch schön zu sehen, die Brühgruppendichtung, die um das Sicherheitsventil gelegt wurde.



Nach der Demontage der Teile sieht der Rahmen ganz gut aus. Er wird nun weiter zerlegt und aufgearbeitet. Als nächstes ging es mit dem Kessel weiter.

Der Kessel. Die Jahre haben die Dichtungen mit dem Metall verbacken. Kalkrückstände sind derart versteinert und hart, das Rohre und Deckel sich nicht mehr mal eben lösen lassen.

Mit gezielter Erhitzung und leichtem Klopfen erreichen wir das Lösen der Teile:





Jeder Schritt ist Millimeterarbeit und erfordert viel Gefühl. Wenn zu stark geschlagen wird, kann der Kessel beschädigt (verbeult) werden und die Dichtungen werden nicht mehr perfekt sitzen. Man kann zwar alles wieder gerade dengeln, so wie vorher wirds aber nie. Also von Anfang an mit großer Vorsicht arbeiten und lieber etwas mehr Zeit investieren. Dies zahlt sich aus.



Die erste Seite hat verloren und ist bereitwillig abgefallen. Immer wieder ein schöner Moment



Der zweiten Seite geht's auf die gleiche Art und Weise ans Leder. Die Zusammenarbeit aus Erhitzung und Hammerschlägen ist wichtig. Daruma arbeitet man am besten nicht allein.



Auch diese Seite hat sich gelöst.



Nun muss noch ein festsitzendes Rohr überredet werden sich vom Kessel zu trennen. Es ist fest umschlossen von steinhartem Kalk. Mit einem kleinen Körner und leichtem handfesten Hebeln löst es sicht endlich.



So sieht der Kessel nach der ersten groben Reinigung aus und wartet auch sein Säurebad.

Auch bei der Zerlegung der Brühgruppen zeigt sich das Alter. Allerdings ein Kompliment an die O-Ringe, die noch in ihrer Position sind. Oft werden sie porös und brechen irgendwann. Dann dichten sie natürlich nciht mehr ab und die Brühgruppen bauen keinen Druck mehr auf.







Hier verjüngt der Kalk den Rohrdruchmesser. Siebe setzen sich durch ablösende Partikel zu und vertopfen. Ebenso leiden die O-Ringe.



Hinter dem Griff der E61er Brühgruppe setzt sich häufig Kaffeefett ab. Dagegen kann man auf lange Sicht nicht viel tun. Wöchentliches Rückspülen sollte diese Verschmutzung jedoch begrenzen können.




Die Teile werden nun alle einzeln gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen.



Die Verrohrungen haben schon eine Runde im Entkalkerbad gebadet und sehen schon besser aus. Sie schwimmen allerdings noch ein pr Runden und werden abschließend gespült und poliert.

Der Maschine wird etwas besonderes verpasst. Sie bekommt eine eleektronische Wasserladung mit Steuereinheit und Einbau des MV's sowie einen LED Umbau
Hierzu wird ein Trafo eingebaut und jede Menge LED's, die für ein geniales Licht an der Faema sorgen werden. Der Umbau wird von uns detailliert beschrieben und ist auch an anderen Maschinen durch euch selbst machbar.

Richtig angebrachte LED's, die z.B. direkt auf die Tasse leuchten oder die Wasserstandsanzeige indirekt beleuchten sehen mal richtig fett aus. Man muss dann nur das Licht in der Küche aus lassen.

Automatische Wasserladung

Als erstes brauchen wir eine Sonde, die den Füllstand misst. Diese bauen wir direkt ins Schauglas ein. Der Einbau ist um einen an dieser Stelle einfach und zum anderen kann man die Sonde so bei der Arbeit betrachten. Man sieht sie direkt im Schauglas und sieht auch, wann der Wasserkontakt abreißt.




Der nächste Schritt ist ein Magnetventil, dass die Wasserfüllung ermöglicht.



Wie ihr sehen könnt, haben wir die Verrohrung verändert. Es wurden einfach zwei T-Stücke eingebaut. Die bekommt man unter anderen auch im Sanitärbedarf. Hier noch mal zum Vergleich der Zustand mit manueller Füllung:


Um die Wasserladung nun zu steuern, bedienen wir uns einer einfachen "Platine" oder Blackbox. Diese kontrolliert, ob die Füllstandssonde im Wasser ist oder nicht. Reißt der Kontakt ab, öffnet das Magnetventil so lange bis der Wasserstand den Kontakt wieder herstellt.





Hier noch mal das MV von oben. Der kleine Schalter recht ist für die Beleuchtung.


LED-Einbau

Damit die Faema wieder schön strahlt, hat sie einen LED-Einbau bekommen. Hierzu wurden LED-Streifen verwendet, die hinter dem Glas an der Rückseite angebracht wurden.

Da die LED's nicht auf 230V funktionieren, muss ein Transformator eingebaut werden. Dieser wurde in der oberen Ecke der Maschine (überm Pressostat) angebracht. Nach unserer Erfahrung macht Hitze den Trafo's nichts aus.
Eine Anbringung im unteren Bereich der Maschine ist aber natürlich auch möglich.




Hier ist das "Leuchtergebnis":






Ein schönes weiches Licht, das sich an den Kanten schön spiegelt.

Wir hoffen euch gefällt es!

Achtung Der Standt 2009





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